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gegen Krieg

Nina Hagen: „Soldarity mit Occupy Wallstreet! – Lieben, lieben und nochmals lieben“

 
Ihr neues Album „Volksbeat“ ist auch schon als „Soundtrack für die Occupy-Bewegung“ bezeichnet worden.
 
Hagen: Na ja, im Grunde genommen der erste Mensch, der occupied hat in den USA, war die Cindy Sheehan, die ihren Sohn im Irakkrieg verloren hat. Das ist eine wunderbare Amerikanerin, die hat vor George Bush, seiner Ranch in Texas gecampt, also okkupiert, besetzt. Und diese Frau ist wunderbar, und dass sich in Amerika so eine Bürgerrechtsbewegung, Protestbewegung entwickelt hat, finde ich auch gut.
 
Ich finde das immer nur wahnsinnig traurig, wenn dann irgendwelche Leute das unterwandern und dann doch Gewalt anwenden, provozieren, aber mit Gewalt provozieren, nicht mit Liebe und Know-how. Es ist traurig, es ist traurig, mit anzusehen, wie halt eine friedliche Demonstration, wie dann immer ein Typ oder zwei Leute anfangen, die Polizei zu beschimpfen, und dann geht das alles nach hinten los.
 
Und ich hoffe nur, dass wenn diese Occupy-Bewegung überleben soll, dass die sich wirklich mit allen verbünden, die es nur gibt, auch uns Christen, denn viele von den Occupy-Leuten, die haben die Schnauze voll mit Religion und Bevormundung, und das kann ich auch gut verstehen, aber gerade deswegen hoffe ich – ja, ich hoffe, dass sich das international, dass die Bewegung nicht totzukriegen ist. Klar hoffe ich das.
 
Soldarity mit Occupy Wallstreet!
 
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