99berlin

gegen Krieg

Archiv für den Monat “Dezember, 2011”

Grußbotschaft des Deutschen Friedensrates an die Occupy-Bewegung in Berlin.

 
Zum ausgehenden Jahr 2011, in dem in der ganzen westlichen, kapitalistischen
Welt die Occupy-Bewegung entstand, sich vergrößerte und dynamisierte,
möchten wir, der Deutsche Friedensrat, euch eine kleine Grußbotschaft
schicken.
 
Eure Occupy-Erklärung gegen Krieg vom 6.12.11 hat uns sehr angesprochen
und wir können sie nur unterstreichen und weiterverbreiten.
 
Auch wenn wir mit dem Stockholmer Appell des Weltfriedensrates schon seit
1950 unermüdlich im Friedenskampf sind, sehen wir aber die internationale
Occupy- Bewegung als eine neue emanzipative Kraft an, die aus der Friedens-
Umwelt- und aus sozialen Bewegungen heraus alternative gesellschaftliche
Ausrichtungen fordert und empört ist über das, was Multikonzerne, Banken und
Politiker uns, den 99%, weltweit antun.
 
Euer breites Engagement erteilt der westlichen Demokratie eine Abfuhr und
zeigt deutlich, dass wir die Politik in die eigenen Hände nehmen müssen.
Wir haben global hervorragende Intellektuelle, Künstler und erprobte Kämpfer,
auch in den fortschrittlichen Regierungen der ALBA-Länder, auf unserer Seite.
Das sollte uns hoffnungsvoll stimmen.
 
Wir danken euch, dass ihr mit großem persönlichen Einsatz, mit innovativen
Formen und euren uns bereichernden Analysen, Gedanken und Gefühlen in
diesem Jahr präsent wart und hoffen, dass in 2012 unsere gemeinsame Kraft
wächst und die 1% zurückdrängen kann.
 
Deutscher Friedensrat, Berlin 31.12.11
Elke Zwinge-Makamizile
Hans-Peter Laubenthal
 
 
(Der Deutsche Friedensrat ist ein unabhängiger und überparteilicher Verein, der sich im Rahmen geltenden Rechts für Frieden einsetzt. Erklärte Ziele sind die Ächtung des Krieges als Mittel der Politik und die Verurteilung der bewaffneten Gewalt zur Durchsetzung politischer, ökonomischer, ideologischer oder religiöser Ziele.)

MEGASPREE ON AIR – Jahresrückblick 2011 – feat. Occupy Berlin

MEGASPREE ON AIR – Jahresrückblick 2011 – feat. Occupy Berlin
Die letzte 2011-Ausgabe von MoA mit Franck & Carola……
In gemeinsamer Runde mit MEGAspreeS & anderen Aktivisten einen Rückblick wagen….. mit Johannes (Yaam) , Tobias (Aktionsbündnis A100 stoppen!) und Heiner (Coop Anti-Kriegs Cafe)

http://www.studioansage.de/
http://www.megaspree.de
http://www.stop-a100.de/
http://www.alex11.org

Occupy Art – 30 Berliner Künstler stellen aus

 
14. Dezember bis Anfang 2012
 
_____SALON HANSA________O C C U P Y Y O U R S E L F________
 
Romantische, alternative,
Ausstellungssituation ……………….
in privaten Räumen in Berlin auf der Schönhauser Allee 133
schreien nach einer Petersburger Hängung…………………..
…..
30 Berliner Künstler schaffen Werke, in denen sie sich mit dem Begriff Occupy auseinandersetzen.
Ein Kunstsalon in einer Wohnung an der Schönhauser Allee präsentiert die Arbeiten.
 
„Occupy Wallstreet, Occupy London, Occupy Berlin – Occupy wurde zu
einem Momentum einer weltumspannenden Bewegung, die nicht mehr zu
übersehen und zu überhören ist.
Freigeister, die das offenbaren, was für unser demokratisches
Verständnis noch vor kurzer zeit unvorstellbar war, sind Anlass genug,
sich mit dieser neuen Realität auseinanderzusetzen.“
 
„Occupy“ wird zum Thema in Kunst, Theater, Film und Literatur. Musiker schaffen Öffentlichkeit, mehrere tausend
US-Autoren unterstützen. Jetzt stellt auch in Berlin zum ersten Mal eine größere Gruppe von Künstlern die Systemfrage.
 
hier die teilnehmenden künstler:
 
bauer, frank
boehm, armin
bugla, lukas
diersch, frank
dressler, björn
glaenzel, nico
gawronski, mischa
groeszer, marc
hippler, annika
joerres, klaus
karcher, konrad
klenz, alexander
klotz, franziska
koch, jan
kreh, svenja
lilien, titus von
loewenbaum, steff
meyer, nora-lena
neuenhausen, julia
pagenkemper, lea
pfeiffer, katja
piper, edmund
prinz, hannu
raeder, eva
sander, maike
secret stars**
sieverding, pola
unger, kata
wißkirchen, hansa
woller, henry
wutz, michael
 
meine besondere aufmerksamkeit richtet sich auf die
PLATTENPRÄSENTATION um FRANK BAUER aus
düsseldorf mit dem pseudonym =THE VISITOR= und
dem arbeitstitel…….=IMITATION OF NATURE= 2011*
…………………………………………………………………………………..
 
SALON HANSA c/o hinrich pflug
schönhauser allee 133
contact hansa: +49 157 8360 6650
 
eröffnung am mittwoch, den 14.12.2011 um 19:00 uhr
läuft bis zum Jahresende

16.12. Occupy Lesung – 2500 Autoren unterstützen weltweit

 
 
 
Freitag, den 16. Dez. um 20 Uhr
Coop Anti-Kriegs Cafe – Rochstr. 3
Lesung
Occupy Berlin & Wordstrike Berlin inviting
„Kunst statt Kapitalismus!?“
 
Andreas Wolfgang Lenzmann
HEL Toussaint
Peter Hodina
http://www.coopberlin.de/events/kunst-statt-kapitalismus/index.html
 
Über 2500 Autoren und Schriftsteller unterstützen die internationale „Occupy“ Bewegung
„Wir als Unterzeichner und alle die sich uns anschliessen unterstützen „Occupy Wall Street“
und die Occupy Bewegung weltweit“
Unter den Unterzeichnern der Erklärung finden sich namhafte Autoren wie Helen Zia, Naomi Wolf, James Wolcott, Tariq Ali, Doug Henwood, Ismail Khalidi, Sarah Irving und viele andere.
http://occupywriters.com
 
More than 1300 authors support „Occupy Wall Street“
„We, the undersigned writers and all who will join us, support Occupy Wall Street and the Occupy Movement around the world.“
Among them, the names of writers and acitvists such as Helen Zia, author of Asian American Dreams, Naomi Wolf, political counselor and author of The Beauty Myth, James Wolcott, media critic, Tariq Ali, British-Pakistani author of The Duel, Doug Henwood, author of Wall Street, Ismail Khalidi, Palestinian-American playwright, and Sarah Irving, author of Gaza and advocate of Electronic Intifada are outstanding.
 

So. 11.12.2011 – Treffen Stadtteilgruppe Occupy Friedrichshain

Treffen Stadtteilgruppe Occupy Friedrichshain
Termin. So. 11.12.2011 / 18.00 Uhr
 
Ort. Filmkunst (Videothek+Cafe), Gärtnerstr. 19
 
Wir wollen uns im Stadtteil vernetzen, Meinungen austauschen, uns vorbereiten auf Aktionen und natürlich auf den großen Frühjahrsaufbruch: das große BerlinCamp, das kommt, wenn seine Zeit da ist. Interessierte sind herzlich eingeladen! Echte Demokratie jetzt!
 

10.12. – Occupy Open Discussion – The debt crisis and the influence of the rating agencies

Baiz, Christinenstraße 1, /Ecke Torstrasse
open Discussion
 The debt crisis and the influence of the rating agencies ZEIT: Samstag, 10.12 17:30 bis 23:30
SPRACHE: English
 
 The event is organized by the 99% economics group of 15-M
 

Wall Street Galerie @ Check.Charlie supports Occupy

Wall-Streetgallery Peter Unsicker, Claudia Croon M.A., Berlin  www.wall-streetgallery.de

“ Wir okkupieren Kunst seit 25 Jahren „

9.12.2011 – Occupy Art – Warszawa – Berlin – Express

Artstrike in support of Occupy

Ausstellung  Warszawa – Berlin – Express
Freitag, den 9.Dezember bis 23. Dezember 2011

Malgosia Scholtysik // Anka Mierzejewska
aus Warschau

COOP Anti-War Café-Bar – downtown Berlin  (Hackescher Markt) 
Rochstr. 3
10178 Berlin
tägl. ab 18 Uhr ausser Sonntag
030  25762764
 
Rochstr.3  Berlin-Mitte (Alex)
U-Bahn Weinmeisterstr/Alexanderplatz
S-Bahn Hackescher Markt/Alexanderplatz

„Occupy“-Erklärung gegen Krieg – Schluss mit den Kriegsvorbereitungen gegen den Iran und gegen Syrien!

Ausgehend von Tunesien und Ägypten und sich ausdehnend über Spanien, Griechenland und andere europäische Länder bis in die USA sind 2011 Protestbewegungen entstanden, die auf einen tiefgreifenden politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Systemwechsel hinarbeiten. Wir sind weltweit vernetzte Menschen, die sich durch die internationalen Ereignisse inspiriert und motiviert fühlen, sich zusammenzuschließen, um politisch aktiv zu sein.

Unsere Hauptziele sind ‘echte Demokratie’ – also echte Mitbestimmung – und damit auch soziale Gerechtigkeit und weltweiter Frieden!

Dies beinhaltet die Auflösung international operierender, privater Banken, die Entmachtung von global agierenden Großkonzernen sowie der Militärindustrie, deren Einflussnahmen im bestehenden System weitestgehend die politischen Entscheidungen bestimmen.

Eine ungebremste neoliberale Wirtschaftspolitik, die Überschuldung der öffentlichen Haushalte, aber auch vieler Privatpersonen, sowie massive Kürzungen im Sozialwesen haben zu einer immer größer werdenden Kluft zwischen Arm und Reich geführt. Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit und massenhafte Armut sind die Konsequenzen dieser Politik.

Außenpolitisch sind wir Zeugen kontinuierlich eskalierender militärischer Konflikte und Interventionen im Namen der “westlichen Demokratie”, während wir innenpolitisch mit einer allumfassenden Überwachung aller Lebensbereiche und zunehmender Polizeigewalt konfrontiert sind. Politische Entscheidungsprozesse werden immer intransparenter und entziehen sich demokratischer Kontrolle.

Die Lage ist ernst. Deshalb rufen wir auf: Schließt euch uns an!

In weltweit über 1000 Städten sind in diesem Jahr Protestbewegungen und Camps entstanden – gegen die bestehende Herrschaftsordnung und für einen echten Wandel.

Wir fordern Veränderung!
Wir sind die Veränderung!

Doch diese weltweiten friedlichen Bestrebungen werden zunehmend durch Kriegstreiberei gefährdet:

Es ist ein altbewährtes Mittel von inneren Schwierigkeiten durch geschürte Konflikte abzulenken.

Vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung um das mutmaßliche iranische Atomwaffenprogramm werden Drohungen eines möglichen militärischen Angriffes gegen den Iran vor allem in den US-Medien und in Europa immer offener ausgesprochen. Dies gilt insbesondere für die republikanischen Anwärter der US-Präsidentschaftswahl 2012.

Die Sanktionen der britischen Regierung gegen den Iran und der Abzug des britischen Botschafters aus Teheran sind weitere Indizien dafür, dass an einer diplomatischen Lösung des Konfliktes immer weniger Interesse besteht. Auch gilt es zu beachten, dass Russland und China sehr enge Handelsbeziehungen zum Iran unterhalten und diese Machtblöcke offen signalisieren, bei zunehmender Eskalation in den Konflikt einzugreifen.

Zeitgleich werden gegen Syrien wirtschaftliche Sanktionen verschärft und die Bewaffnung von rebellierenden Kräften unterstützt. Auch hier gibt es schwer wiegende Interessenskonflikte mit Russland und China.

Darüber hinaus arbeitet inzwischen auch der libysche “Übergangssrat” – eine von westlichen Regierungen unterstützte Verwaltungsinstanz – mit bewaffneten Gruppierungen in Syrien zusammen. Immer deutlicher wird, dass in Syrien, wie schon zuvor in Libyen, bewaffnete Regimegegner massiv aus dem Ausland unterstützt werden. Wir unterstützen ausdrücklich unsere Brüder und Schwestern der friedlichen Protestbewegungen im Nahen Osten und verurteilen daher die Bestrebungen westlicher Regierungen, die dortigen Prozesse des sozialen Wandels zu stören, um anschließend eine Legitimation für das eigene militärische Eingreifen zu haben.

Ziel der NATO ist es offensichtlich, nach der Besetzung Afghanistans, des Iraks und Libyens nun auch im Iran und in Syrien einen gewaltsamen Regimewechsel voranzutreiben. Internationale Bemühungen um eine friedliche Lösung am Verhandlungstisch werden schon im Keim erstickt. Aus dieser Politik resultieren bereits heute zahllose Kriegsopfer in Afghanistan, Irak und Libyen sowie eine maßlose Zerstörung der Infrastruktur und Ökosysteme dieser Länder.

Vom anschließenden Wiederaufbau und der Neuverteilung der Ressourcen profitieren vorwiegend westliche Großkonzerne – während die Kosten für Waffen, Militärbasen und Kriegsführung von den Steuergeldern der Bürger in den NATO-Mitgliedsländern getragen werden. Dies trägt zur weiteren gigantischen Überschuldung der Staatshaushalte bei.

Führende Mitglieder der Regierungskoaltion in Berlin haben in den vergangenen Tagen und Wochen mehrfach ihre Unterstützung für ein militärisches Eingreifen gegen den Iran im Zusammenhang mit dessen mutmaßlichem Atomwaffenprogramm signalisiert.

Zusätzlich werden in den etablierten Massenmedien immer wieder Stimmen laut, die mit der “militärischen Option” sympathisieren.

Die Charta der Vereinten Nationen verbietet allerdings die Anwendung und die Androhung von Gewalt in den internationalen Beziehungen. Die beiden einzigen Ausnahmen vom Gewaltverbot sind das Recht auf individuelle und kollektive Selbstverteidigung nach Artikel 51 und friedenserzwingende Maßnahmen nach Kapitel VII der Charta.

Artikel 25 des Grundgesetzes bestimmt, dass die allgemeinen Regeln des Völkerrechts Bestandteil des Bundesrechts sind, den Gesetzen vorangehen und Rechte und Pflichten unmittelbar für die Bewohner des Bundesgebietes erzeugen.

Wir sagen: Schluss mit den Kriegsvorbereitungen gegen den Iran und Syrien! Schluss mit den Kriegen weltweit!

Wir verlangen sofortige deeskalierende Maßnahmen, um diese Konflikte zu entschärfen!

Wir achten dabei sehr genau darauf, was wirklich der Deeskalation dient und hinter welchen Aktionen und Worten verborgene Provokationen und Eskalationsabsichten stecken!

Gegen alle weiteren Eskalationsschritte von Seiten “unserer” Regierungen und “unserer” Konzernmedien bzw. öffentlich-rechtlichen Anstalten kündigen wir unseren entschlossenen Widerstand an.

Wir sind viele. Wir sind die 99%. Erwartet uns!

– “Occupy”, 6. Dezember 2011

Quelle unter anderem: http://www.alex11.org

ADLER A.F., ART-Director supports Occupy @ DUMBO ART Happening in NYC

ADLER A.F., ART-Director of MocTA, Museum of contemporary TrashArt, in Berlin supports Occupy
Zur Zeit stellt sie in Néw York aus:
 
 
„Es ist eine Art spontanes Guerilla-Event, zwischen den beteiligten Künstlern und mir, geprägt durch den Dialog, den wir in den letzten Monaten über die Wirtschaft geführt haben und die Antwort der Künstler, Gefühle gemeinsam zu erarbeiten. In diesem Moment & Zeit alle Künste auf der ganzen Welt befinden sich im Fadenkreuz eines finanziellen „perfekten Sturmes“ – steigende Mieten und Produktionskosten inmitten eines wirtschaftlichen Zusammenbruchs in der Eurozone und mit „eingefrorenen“ US-Banken die um ihr Überleben kämpfen. Es ist eine neue Weltordnung, in der der Kommerz das mehr und mehr komplexe Zusammenspiel diktiert zwischen den Künstlern, Kuratoren, Institutionen  Non-Profit oder profitorentiert gleichermassen), Händler, Kunstkritiker / Berater / Schreiber, Stricher, Kunst Tarife, öffentlich oder privates Geld, etc., etc. ., wäre es schön, einfach all dieses mit einer einfachen Geste auf den Punkt zu bringen: Einen Platz zu finden und zusammen zu kommen, um die Arbeit der anderen zu teilen und zu diskutieren. Der Wunsch nach Kameradschaft unter allen Künstler-Typen mit aufrichtiger, unbefangener und lauter Unterhaltung über unsere Lebensgrundlagen, über unsere Kunst. Kunst existiert nur in dieser Transaktion zwischen dem Schöpfer und dem Betrachter. Ein intimes Erlebnis dem Sex nicht unähnlich. Die Disco wird immer heißer!“
 
 
 

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