99berlin

gegen Krieg

Archiv für den Monat “Mai, 2012”

Rockupy Berlin – Samstag 26.Mai

Berliner Aufruf 12. Mai

Weltweit gehen Menschen auf die Straßen und Plätze, um einen grundlegenden gesellschaftlichen Wandel anzustoßen. Die massiven Probleme und Ungerechtigkeiten in Wirtschaft, Natur und sozialem Miteinander haben weltweit ihren Ursprung in einer unsolidarischen und naturzerstörenden Wirtschaftsordnung, fortwährendem Demokratieabbau, einem unsolidarischen Geldsystem sowie ungerechten Eigentumsverhältnissen. Das System ist nicht in der Krise, sondern die Krise ist das System! Nur gemeinsam werden wir in der Lage sein, ein gerechtes und solidarisches Miteinander zu entwickeln!
Deshalb heißt: Ya basta! Es reicht!
Und die Vision bleibt: democracia real Ya! Echte Demokratie Jetzt!

ECHTE DEMOKRATIE
Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft fühlen sich von ‘der Politik’ nicht vertreten und wollen die Gesellschaft, in der sie leben, selber gestalten. Schauen wir gemeinsam nach vorne, damit alle eine Stimme haben und diese auch von allen gehört wird: für dezentrale und basisdemokratische Strukturen!

FRIEDEN
Kriege dienen nur den Profitinteressen, nicht nur von Rüstungskonzernen – nationale Eliten bauen damit ihren Herrschaftsbereich aus – auf Kosten von unzähligen Menschen, die dafür mit Leib und Leben bezahlen müssen. Ganze Landstriche werden tagtäglich zerstört und unbewohnbar gemacht, Ressourcen geplündert – im Namen „unserer Demokratie“ und durch „unsere” Regierungen unterstützt. Schluss mit allen Kriegen und Schluss mit allen Kriegsvorbereitungen! Abrüstung sofort! Stopp der Rüstungsproduktion!

SOLIDARITÄT
Weltweit wird im Zuge der Finanzkrise eine massive Verarmungspolitik umgesetzt. Banken und Großkonzerne nutzen die Krise um ihre Macht Schritt für Schritt zu vergrößern. Innerhalb der EU wird die Finanzkrise in eine Staatsschuldenkrise umgedichtet, um Demokratie, Arbeitnehmerrechte, Löhne und Sozialstaat weiter abzubauen und die verbleibenden Gemeingüter zu privatisieren. Diese Politik dient nur einer kleinen Elite und muss sofort gestoppt werden! Für globale Solidarität und gerechte Umverteilung.

FREIHEIT UND MENSCHENRECHTE
Wir stehen für die uneingeschränkte, weltweite Umsetzung der Menschenrechte ein. Wir bestehen auf ein Ende staatlicher Kontrollen privater Lebensbereiche, bedingungsloses Versammlungsrecht sowie eine uneingeschränkte Meinungs- und Pressefreiheit!

ECHTER WANDEL
Für uns steht außer Frage: Politik, Wirtschaft und Finanzsystem müssen völlig neu organisiert werden. Es gibt genug für alle! Hunger und Armut sind vor allem das Ergebnis ungerechter Verteilung. Schluss mit dem Profit- und Wachstumswahn, Schluss mit der Degradierung des Menschen zu „Humankapital“! Schluss mit dem Raubbau an Tier und Natur! Kooperation statt Konkurrenz! Miteinander statt Gegeneinander! Solidarität und Demokratie statt Kapitalismus!

Mitmachen?
Mach mit: Verbreite diesen Aufruf und trage dich als UnterstützerIn ein! Mail an: info[ät]12Mai-Berlin.org oder  info[ät]hbuecker.net
Auf die “Unterstützung” von Rechtsradikalen und Nazis verzichten wir!

Wir unterstützen diesen Aufruf  – entstanden als Aufruf für den 12. Mai 2012  LINK

Gruppen, Initiativen und Assoziationen

99berlin www.99berlin.wordpress.com
Akademie Solidarische Ökonomie Regionalgruppe Berlin – Brandenburg
Aktionsbündnis Freiheit statt Angst www.aktion-freiheitstattangst.org
Anti Atom Aktivisten
Anti Atom Berlin www.antiatomberlin.de
Antikrieg TV, Alternative Medienplattform www.antikrieg.tv
Arbeitskreis Süd-Nord der IPPNW (Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.) Webseite
attac Berlin www.attacberlin.de
Berliner Arbeitskreis Uranmunition www.uran-munition.de
Berliner Compagnie, Politisches Theater Webseite
Berlin-gegen-Krieg.de Webseite
Blockupy Frankfurt www.blockupy-frankfurt.org
Blo-Ateliers, Künstlergemeinschaft Webseite
le Bohémien www.le-bohemien.net
Bootschaft e.V. Förderung von Kunst und Kultur, politischer Bildung Webseite
Bunt statt Braun Webseite
Cafe Köpenik Webseite
Café Tschüsch www.tschuesch.de
Coop Anti-Kriegs Café Webseite
CLoF (creative lobby of future) www.clof.eu
Die Empörten Friedrichshain www.die-empoerten-f-hain.net.tc
Echte Demokratie jetzt facebook-Seite
Erwerbslosenforum.Berlin
Landesverband Berlin des Deutschen Freidenker-Verbandes e.V.
Escape – International Performance Art Festival Webseite
ethecon, Stiftung Ethik & Ökonomie Webseite
Freie Initiative Ehemaliger Heimkinder www.fi-ehk.de
Freies Neukölln, Gastwirtschaft
Guluwalk Berlin, “Kinder sind keine Soldaten” Webseite
Gutes Gelingen www.gutes-gelingen.de
Hanftag www.hanftag.de
Hanfparade www.hanfparade.de
Heinrichplatz TV www.heinrichplatz.tv
Hinkelsteindruck sozialistische GmbH www.hinkelstein-druck.de
Industriesalon Schöneweide e.v. – Forum für Industrie-Technik-Kultur Webseite
Informationsportal für den Stadtteil Schöneweide Webseite
Interventionistische Linke (Fels) www.fels.nadir.org/de
Kampagne “Zusammen handeln! Gegen rassistische Hetze und soziale Ausgrenzung!”Webseite
Kommunität Grimnitz www.kommunitaet-grimnitz.de
Krönungswelle www.kroenungswelle.net
Mediaspree Versenken www.ms-versenken.org
Bündnis “Megaspree” www.megaspree.de
Mietenstopp www.mietenstopp.blogsport.de
NS Zwangsarbeiter Dokumentationszentrum in Schöneweide Webseite
Occupy Berlin www.occupyberlin.info/blog
Onlineaktivisten.de www.onlineaktivisten.de
Open Space Berlin, international vernetzte Plattform von Künstlern Webseite
Querkopf Selbsthilfe Mitmach Zeitung Webseite
Regenwald Regionalgruppe Berlin, unterstützt von Rettet den Regenwald e.V.www.regenwald.org
Retsina-Film www.retsina-film.de
Rock @ Spree Webseite
Seltsame-Welt.de www.seltsame-welt.de
Sender Freies Neukölln http://www.sender-fn.de
Soundstrike Berlin – Netzwerk gegen Rassimus u. Kriege Webseite
Uffmucken Schöneweide – Gegen Nazistrukturen in Schöneweide! Webseite
Verein für Vollbeschäftigung und Erforschung des Unbemerkten e.V. unbemerktes.de
Wam Kat www.wamkat.de/vokue
Welt ohne Kriege und Gewalt e.V. Webseite Webseite
Weltnetz TV, Plattform für alternativen Videojournalismus www.weltnetz.tv

Einzelpersonen & Blogs

aCAMPada Berlin www.acampadaberlin.de
Alex11 www.alex11.org
the babyshambler www.the-babyshambler.com
Jennifer Baumeister, Künstlerin www.jenniferbaumeister.com
Uschi Bauer, Bloggerin www.uschibauer.com bzw. www.vivissima.net
Marek Brodeki, Maler www.marek-brodecki.de
Zani Budah, Journalistin, Aktivistin, (“Oury Jalloh Initiative”)
Phil Butland, Die Linke. BO Gesundbrunnen
Paula P`Cay, Sängerin, Komponistin www.paulapcay.com
Daniel Colletti, Musiker Webseite
Hans Cousto, Freie Arbeitsgemeinschaft DrogenGenussKultur www.drogenkult.net
Abel Doering, Hinterhof-Antiquariat Webseite
Ute Donner, Malerin
Roger Dubiel, Architekt
Michael Fielsch, Grundeinkommenaktivist BGE-Lobby.de
Ben Fischer, Künstler Webseite
Gerold Flock, Blogger www.geroldflock.de
Der Gotteshüttenblogger hamburgerlagebuecher.blogspot.de
Heike Hänsel, MdB Die Linke
Alexander & Monika Herrmann, Zentrum f. ganzheitl. Lebensführung wamos-zentrum.de
Brian Janßen, Die Linke. BO Gesundbrunnen
Ulla Jelpke, MdB Die Linke
Lee Eun Ju, Korean Buddhist community
Murat Karabey Schauspieler, Berlin www.muratkarabey.com
Bert Kartesas, Politakkord Webseite
Ana Barbara von Keitz, Handwerkerin www.keramikvonkeitz.de
Frank Kopperschläger, Grafiker, Blogger www.kopperschlaeger.net
Werner Lutz, Vertreter der Initiative “Unruhe stiften” – 1700 Künstlerinnen und Künstler gegen Rechts www.unruhestiften.de
Kathleen Michael, Künstlerin Webseite
Prof. Johanna Michel, Ursula Cyriax www.atelier-mc.de
Rosemarie Mohamed, Kauffrau www.calypsoshoes.com
Nellski, DJ www.nellski.com
Forum der Nichtarbeit www.nichtarbeit.blogsport.eu
Christian Otto, Peaceful Streetfigters – Die Linke Berlin-Mitte
www.dielinke-berlin-mitte.de/partei/basis/jugend_bo/
Heike Pelchen, Die Linke. BO Gesundbrunnen
Heidelinde Penndorf facebook Chronik
Hermann Plöckl, Absinth Depot, Spirituosen Webseite
Ines Pohl, Basisorganisation Sozial is’ Muss
RAN, Rainer Anton Niedermeier www.ran-poetry.de
Rebentisch, Band www.rebentisch.de
Johannes Riedner, Megaspree Bündnis www.megaspree.de
Heidemarie Schwermer www.heidemarieschwermer.com
DJ Shazam www.dj-shazam.com
Spinndoctor Berlin, DJ Coaching www.spindoctorberlin.de
Ronald Star, Musiker u. Fotograf
Dirk Stegemann, Sprecher des Bündnisses “Rechtspopulismus stoppen”
Webseite
Regina Sternal, Die Linke. BO Gesundbrunnen
Eckehart Sturm www.unternehmen21.wordpress.com
Tex Grobi, Blogger misanthrope.blogger.de
Hermann Plöckl, Absinth Depot, Spirituosen Webseite
Jochem Visser, Basisorganisation Sozial is’ Muss
Arslan Yilmaz
Stefan Ziller, Webdesigner, Bündnis 90 / Die Grünen www.stefan-ziller.de
Rosi Ziesmer, Aktivistin bei AntiAtomBerlin: maracroeg[at]gmx.de
Hedwig Zobel, Anti-Atom Aktivistin
Elke Zwinge-Makamizile Berlin, Deutscher Friedensrat e.V. Webseite

12M – erste Übersicht der Aktionen

Spanien
Madrid
Am Nachmitag

Aus dem Hubschrauber:

Laut polizeilicher Auflage sollte der Platz um 22:00 Uhr wieder
verlassen werden. Hier Sol um Mitternacht:

Eine kleine Auswahl der mehr als 80 weiteren spanischen Städte
Barcelona

Bilbao

Valladolid

Sevilla

Valencia

Tel Aviv/Israel

Damascus/Syrien

Aleppo/Syrien

Hama/Syrien

Berlin:

München

London

Brüssel

Perpignan/Frankreich:

Kopenhagen

Arhus/Dänemarkt

Budapest

Brno/Tschechien:

Kann Kunst helfen? – Zwischen Wandzeitung und »Terror«-Liste: Die 7. Berlin Biennale fordert: »Forget Fear«

Artikel aus der Jungen Welt
Von Matthias Reichelt
http://www.jungewelt.de/2012/05-10/007.phpDie Kunst hat die Welt hinreichend kommentiert, es kommt darauf sie zu verändern«, könnte man in Anlehnung an Marx und im Geiste von Artur Zmijewski formulieren, der zusammen mit Joanna Warsza und dem russischen Künstlerkollektiv »Voina« (Krieg) die 7. Berlin Biennale leitet. Die weltpolitische Diagnose fällt bei dem polnischen Künstler und Kurator Zmijewski düster aus, gilt auch für die Kunst. »Kunst handelt nicht und funktioniert nicht«, schreibt er im Vorwort der Biennale-Publikation und stellt die Frage, wie Kunst helfen könne, die »Realität performativ zu gestalten«. Denn die offizielle Politik hat das Vertrauen verspielt. Banken und Global Player diktieren die Politik. Der einzige Hoffnungsschimmer sind außerparlamentarische Bewegungen, wie zum Beispiel »Occupy«.

Den »Occupy«-Leuten räumt die Biennale viel Raum ein. Bei der Eröffnung Ende April wurden den »Occupy«-Aktivisten die Pressekonferenz überlassen, auf der sie ein globalisierungskritisches Manifest verlasen und die anwesenden Journalisten baten, sich zu positionieren. Das Ganze hatte den Touch einer Uni-Hauptversammlung zu Sponti-Zeiten.

Die ästhetische Form der 7. Berlin Biennale oszilliert dann auch zwischen Wandzeitung, Infostand, interaktivem Happening, Videopräsentation und vielen Diskussionsveranstaltungen. Joseph Beuys hätte seine pure Freude gehabt, aber die taz verspürte »körperliches Unwohlsein« und diagnostizierte die »Selbstabschaffung der Kunst«, während der Cicero eine »Salatbar des Protests« erkennt, die FAZ die Biennale als »Politkitsch« wertet und Zeit und Süddeutsche Zeitung enerviert abwinken. Der Übergang von künstlerischen Aktionen hin zu politischer Praxis von »Bürgerinitiativen« ist fließend. In der Tat bietet der Gang durch die international renommierte Biennale dieses Mal kaum die bildungsbürgerliche Katharsis, sich mittels kritischer Kunst mit den Problemen der Welt befaßt zu haben, um anschließend in den BMW zu steigen und ins nächste Restaurant zu fahren. Diskursive Prozesse sollen in Gang gesetzt werden und in Aktionen münden, um so Realität zu gestalten.

Die Kuratoren gaben der Biennale das Motto »Forget Fear«. Obwohl der Kunstraum schon lange ein Forum für Kapitalismuskritik ist, drehen Artur Zmijewski und Kollegen die Schraube noch weiter und öffnen den Kunstkontext für alle möglichen Aktivitäten. Statt Künstler und Künstlerinnen in den Studios aufzusuchen, hatte Zmijewski Ende 2010 dazu aufgerufen, Arbeiten, Ideen, Projekte und Konzepte einzureichen. Nahezu 5000 internationale Künstler sowie Künstlergruppen meldeten sich. Sie sind nun in einem ArtWiki online verzeichnet und konnten ihre Daten dort selber verwalten, sogar die Kreuzberger »Revolutionäre 1.-Mai-Demonstration« wurde so inkorporiert. Der niederländische Künstler Jonas Staal lud die Vertreter von Organisationen, die auf internationalen Terrorlisten aufgeführt sind, zu einem Gipfel Anfang Mai in die Sophiensäle ein. Staal stellt damit die Parameter auf den Prüfstand, die für die Definition von Terrorismus angewandt und je nach Opportunität fallengelassen werden. Erinnern muß man an den häufigen Paradigmenwechsel in diesem Bereich, der z.B. auch den ANC als Terrororganisation führte. Selbst Nelson Mandela war bis 2008 in den USA auf einer Liste »internationaler Terroristen« verzeichnet.

Die russische Künstlerin und Aktivistin Anna Jermolajewa organisiert mit Srda Popovic, Gründer des »Centre for Applied Nonviolent Action and Strategies« (CANVAS), einen Workshop über Formen des gewaltfreien Widerstands. Und Nada Prlja hat auf Höhe der Friedrichstraße 226 eine neue Mauer errichtet, um damit symbolisch die ökonomische Spaltung der Stadt zwischen dem sozialen Brennpunkt der südlichen Friedrichstadt und der nördlich gelegenen Shoppingmeile zu markieren. Der von Pawel Althammer initiierte Kongress der Zeichner in der Elisabeth-Kirche in der Invalidenstraße lädt alle Interessierten ein, zeichnerisch Stellung zu beziehen und den weißen Wänden ihren Stempel aufzudrücken. Tímea Junghaus, die ungarische Kunsthistorikerin und Roma-Aktivistin, hat für den 2. Juni die Roma-Ältesten (aus verschiedenen Ländern) für eine Zusammenkunft vor dem bislang immer noch nicht fertiggestellten »für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma« zwischen Bundestag und Brandenburger Tor einberufen. Sie werden vor der Baustelle gegen die Ignoranz in Politik und Gesellschaft gegenüber dem Schicksal der Roma und Sinti protestieren und versuchen, »das Gedenken an die Opfer unter Sinti und Roma ins kollektive Gedächtnis einzumeißeln«, wie es im Aufruf heißt.

Einige Künstler starteten ihre Projekte lange vor der Biennale. »Kunst hieß vor 1968, mal etwas Schönes herstellen!« Dieser Kommentar findet sich auf der Netzseite der Berlin Biennale als Reaktion auf den am 12. Januar lancierten Aufruf des tschechischen Künstlers Martin Zet unter dem Motto »Deutschland schafft es ab«. Er bat um Abgabe des Sarrazin-Buchs bei Sammelstellen, um es zu recyceln. Auch wenn dem kaum Leute folgten, so löste Zet eine erbitterte Debatte aus. Ihm wurde gar vorgeworfen, er wolle eine neue Bücherverbrennung durchführen. Wie ein geschickter PR-Effekt hatte die Biennale damit bereits im Vorfeld mit Aplomb auf sich aufmerksam gemacht. Auch der palästinensische Künstler Khaled Jarrar hatte seinen Stempel für einen antizipierten »State of Palastine« bereits im letzten Jahr als Vorgriff zur Biennale am Checkpoint Charly in viele Pässe gedrückt. Jetzt schmückt das Staatssignet eine Wand in den Kunst-Werken, es gibt Briefmarken der Post AG des zukünftigen Staates Palästina zu kaufen.

Ob Netzfreiheit, erneuerbare Energie, Umverteilung des Reichtums, der Konflikt zwischen Palästina und Israel, Spekulation mit Nahrungsmitteln, die Diktatur der Drogenbosse in Kolum­bien – fündig wird man bei der Biennale in jedem Fall. Und das ist vielleicht das größte Problem, etwas mehr thematische Stringenz hätte ihr gut getan. Doch die Biennale drängt zur Positionierung und provoziert die Frage nach der eigenen Rolle in den Konflikten der heutigen Gesellschaft. In Anlehnung an die legendäre Ausstellung von Harald Szeemann im Jahr 1969 könnte man nun formulieren: »When Attitude Becomes Art«.

Bis 1.7., http://www.berlinbiennale.de

Occupy Wall Street jetzt „Terroristen“

Unterstützer des Aufrufs für den Sternmarsch am 12. Mai in Berlin #M12

WIR UNTERSTÜTZEN DEN AUFRUF DES GLOBALEN AKTIONSTAGES AM 12. Mai
http://12mai-berlin.org/unterstutzer/
99berlin.net
Akademie Solidarische Ökonomie Regionalgruppe Berlin – Brandenburg
Aktionsbündnis Freiheit statt Angst
Anti Atom Aktivisten
AntiAtomBerlin.de
Antikrieg TV, Alternative Medienplattform
Arbeitskreis Süd-Nord der IPPNW
(Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.)
attac Berlin
Berliner Arbeitskreis Uranmunition
Berliner Compagnie, Politisches Theater
Berlin-gegen-Krieg.de
Blockupy Frankfurt
Blo-Ateliers, Künstlergemeinschaft
le Bohémien Blog
Bootschaft e.V. Förderung von Kunst und Kultur, politischer Bildung
Café Tschüsch, Berlin
Coop Anti-Kriegs Café
CLoF (creative lobby of future)
Die Empörten Friedrichshain
Echte Demokratie jetzt
Erwerbslosenforum Berlin
Freidenker Landesverband Berlin
Escape – International Performance Art Festival
Freie Initiative Ehemaliger Heimkinder
Freies Neukölln, Gastwirtschaft
Gutes Gelingen Kampagne
Hanftag Berlin
Hanfparade Berlin
Heinrichplatz TV, Alternative Medienplattform
Hinkelsteindruck sozialistische GmbH
Interventionistische Linke (Fels)
Kampagne “Zusammen handeln! Gegen rassistische Hetze und soziale Ausgrenzung!”
Kommunität Grimnitz
Krönungswelle
Mediaspree Versenken
Bündnis “Megaspree”
Mietenstopp
Occupy Berlin
Onlineaktivisten.de
Open Space Berlin, international vernetzte Plattform von Künstlern
Querkopf Selbsthilfe Mitmach Zeitung
Regenwald Regionalgruppe Berlin, unterstützt von Rettet den Regenwald e.V.
Retsina-Film
Seltsame-Welt.de
Sender Freies Neukölln
Soundstrike Berlin – Netzwerk gegen Rassimus u. Kriege
Verein für Vollbeschäftigung und Erforschung des Unbemerkten e.V.
Wam Kat Volxxküche
Welt ohne Kriege und Gewalt e.V.
Weltnetz TV, Plattform für alternativen Videojournalismus
aCAMPada Berlin
alex11.org
the babyshambler, Blog
Jennifer Baumeister, Künstlerin
Uschi Bauer, Bloggerin
Marek Brodeki, Maler
Zani Budah, Journalistin, Aktivistin, (“Oury Jalloh Initiative”)
Paula P`Cay, Sängerin, Komponistin
Daniel Colletti, Musiker
Hans Cousto, Freie Arbeitsgemeinschaft DrogenGenussKultur
Abel Doering, Hinterhof-Antiquariat
Ute Donner, Malerin
Roger Dubiel, Architekt
Michael Fielsch, Grundeinkommenaktivist BGE-Lobby
Ben Fischer, Künstler
Gerold Flock, Blogger
Der Gotteshüttenblogger
Heike Hänsel, Mitglied des Deutschen Bundestages, Die Linke
Alexander & Monika Herrmann, Zentrum f. ganzheitl. Lebensführung
Ulla Jelpke, Mitglied des Deutschen Bundestages, Die Linke
Lee Eun Ju, Korean Buddhist community
Murat Karabey Schauspieler, Berlin
Bert Kartesas, Politakkord Webseite
Ana Barbara von Keitz, Handwerkerin
Frank Kopperschläger, Grafiker, Blogger
Werner Lutz, Vertreter der Initiative “Unruhe stiften” – 1700 Künstlerinnen und Künstler gegen Rechts
Kathleen Michael, Künstlerin
Prof. Johanna Michel, Ursula Cyriax
Rosemarie Mohamed, Calypso Shoes
Forum der Nichtarbeit, Videokollektiv aus dem Koepi
Christian Otto, Peaceful Streetfigters – Die Linke, Berlin-Mitte
Heidelinde Penndorf
Hermann Plöckl, Absinth Depot, Spirituosen
Ines Pohl, Basisorganisation Sozial is’ Muss
RAN; Rainer Anton Niedermeier
Rebentisch, Band
Johannes Riedner, Megaspree Bündnis
Heidemarie Schwermer
DJ Shazam
Spinndoctor Berlin, DJ Coaching
Ronald Star, Musiker u. Fotograf
Dirk Stegemann, Sprecher des Bündnisses “Rechtspopulismus stoppen”
Eckehart Sturm
Tex Grobi, Blogger
Jochem Visser, Basisorganisation Sozial is’ Muss
Stefan Ziller, Webdesigner, MdA, Bündnis 90 / Die Grünen
Rosi Ziesmer, Aktivistin bei AntiAtomBerlin
Hedwig Zobel, Anti-Atom Aktivistin
Elke Zwinge-Makamizile Berlin, Deutscher Friedensrat e.V.

Liedermacher Konstantin Wecker ruft zu mehr Protest und Widerstand auf

Der bekannte Liedermacher und Songschreiber Konstantin Wecker ruft zu mehr Protest und Widerstand auf. Gegenüber der linken Tageszeitung „Junge Welt“ sagte Wecker, es sei ihm unbegreiflich, „warum die Bereitschaft, aufzustehen, in Deutschland so gering ist”. Auch die anti-kapitalistische Bewegung „Occupy“ sei in Deutschland „noch sehr schmalbrüstig“ im internationalen Ländervergleich. Von dem Widerstand der Menschen in Griechenland könnten die Menschen hierzulande in Sachen Widerstand noch viel lernen. „Die Griechen wehren sich stellvertretend auch für uns“, erklärt der Liedermacher.

Aus Solidarität zu den Protesten in Griechenland sang Wecker bei einer 1. Mai Kundgebung in Athen. Gegenüber der „TAZ“ sagte er, Schuld an die Misere innerhalb der Europäische Union habe die „völlig ausufernde Finanzindustrie, die anscheinend kein Politiker mehr in den Griff bekommt“. Mit Sorge betrachtet der 64-Jährige, dass derzeit populistische Politiker die Lage ausnutzen. „Da muss man gerade jetzt aufpassen, wie man dieser Form des wild gewordenen Kapitalismus begegnen kann. Ich glaube es geht eben nur durch Vernetzung von vielen Menschen.“ sagte Wecker gegenüber der Zeitung.

Der Sänger warnte in diesem Zusammenhang vor einer entsolidarisierten Gesellschaft. „Wir werden ja langsam zu einer Gesellschaft, die sich gegenseitig überhaupt nicht mehr solidarisiert.“ Mit seinen Liedern erhofft er sich, die Menschen wieder zu verbinden.

Arbeitskreis Süd-Nord der IPPNW unterstützt Occupy Aktionstag am 12. Mai

Der Arbeitskreis Süd-Nord der IPPNW (Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.) hat auf seiner Tagung in Kassel am Wochenende beschlosssen, den Aufruf zum Internationalen Aktionstag in Berlin am 12. Mai zu unterstützen.

Breite Zustimmung fand insbesondere der Aufruf “Occupy”-Erklärung gegen Krieg – Schluss mit den Kriegsvorbereitungen gegen den Iran und gegen Syrien!”, der bereits am 6. Dezember 2011 auf dieser Webesite veröffentlicht wurde.

Der IPPNW Deutschland veröffentlichte in diesem Jahr bereits Aufrufe zum Thema Iran und Syrien, in denen vor Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Länder gewarnt wird und an alle Beteiligten appelliert wird, die Konflikte am Verhandlungstisch zu lösen.
Der Iranaufruf des IPPNW erschien in einer halbseitigen Anzeige in der Süddeutschen Zeitung.

Links:
Auf die Plätze! Globaler Aktionstag, 12 Mai 2012
http://12mai-berlin.org/aufruf/

Occupy”-Erklärung gegen Krieg – Schluss mit den Kriegsvorbereitungen gegen den Iran und gegen Syrien!
LINK

Gewalt in Syrien stoppen – Krieg verhindern!
LINK

Friedens- statt Kriegspolitik im Irankonflikt
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