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gegen Krieg

Archiv für den Monat “März, 2014”

Ukraine-Krise: Altkanzler Gerhard Schröder kritisiert westliche Politik

CO-OP NEWS

Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder schickte einem Referat zur Zukunft Europas in Paris einige einleitende Bemerkungen zur Ukraine voraus.

Schröder warnt davor, das Gipfeltreffen der G 8 in Sotschi abzusagen oder Russland gar aus der Gruppe auszuschließen. „Nutzt es wirklich, wenn man sagt, die sollen rausgeschmissen werden aus der G-8-Konstruktion? Die G 8 ist eine Möglichkeit, die führenden acht Leute in der Welt zusammenzubringen und miteinander zu reden.“

In einer solchen Krise sei „alles, was Diskussionsmöglichkeiten verstellt, nach meiner Überzeugung nicht richtig. Was soll das bringen, wenn man den Russen sagt: ‚Wir schmeißen euch raus.‘ Anstatt sie in der G 8 zu konfrontieren mit dem, was sie tun?“, fragte Schröder. Es sei nun wichtig, dass beide Seiten wieder ins Gespräch kämen, um eine Eskalation der Krise zu vermeiden.

„Man darf kein Öl ins Feuer gießen“ „Das bedeutet, dass man sich überlegen muss: Wer kann jetzt was öffentlich sagen.“ Zum kritischen…

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Peter Scholl-Latour: Ich verstehe, dass die Russen die Krim zurückhaben wollen, denn sie gehörte ihnen

CO-OP NEWS

Die Angst vor einem übermächtigen Putin ist unberechtigt. Russland ist zwar immer noch eine Großmacht, aber längst keine Weltmacht mehr. Und US-Präsident Barack Obama kann sich einen neuen Krieg gar nicht leisten: Schon alleine deshalb, weil er die Situation in Afghanistan schon nicht in den Griff bekommt.

Auch die EU ist gut beraten, sich aus dem Konflikt in der Ukraine herauszuhalten: Dieses Land ist nicht unsere Baustelle. Die Ukraine als EU-Mitglied können wir uns wirtschaftlich nicht leisten, wir haben mit uns selbst genug zu tun. Wir sollten gute Beziehungen zu ihnen führen, mehr nicht.

Ich verstehe, dass die Russen die Krim zurückhaben wollen, denn sie gehörte ihnen. Damals hat Nikita Chruschtschow die Halbinsel nur aus einer Laune heraus der Ukraine vermacht. Die Krim ist als strategische Position am Schwarzen Meer wichtig für Russland.

Doch ob Obama oder Putin – im Endeffekt sind das vernünftige Leute, die es nicht zum Krieg…

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Ukraine: Former Australian prime minister Malcolm Fraser place blame on West

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Former Australian prime minister Malcolm Fraser placed the blame for the military assault at least in part on mistakes made by Western powers.

Most provocative, he said, were the actions of NATO in what Moscow considered its sphere of influence. After the breakup of the Soviet Union, the military alliance moved to recruit many former Eastern bloc countries — 12 have joined since 1999.

“The move east,” Mr. Fraser wrote in Britain’s The Guardian, “was provocative, unwise and a very clear signal to Russia: we are not willing to make you a co-operative partner in the management of European or world affairs; we will exercise the power available to us and you will have to put up with it.”

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Ukraine-Krise: Ex-Bundestagsabgeordneter Jürgen Todenhöfer

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Schreiben von Jürgen Todenhöfer:

Krieg ist ein Verbrechen, egal wer ihn beginnt oder provoziert. Es ist die verdammte Pflicht von Putin, Obama, der EU und den ukrainischen Konfliktparteien, Krieg zu vermeiden. Zum Beispiel durch Wiederbelebung der vor einer Woche von beiden Seiten akzeptierten Friedensvereinbarung, die vorgezogene Wahlen vorsah. Sie war am Tag danach durch radikale Kräfte gekippt worden. Auf einer Gipfelkonferenz könnte sie aktualisiert und international garantiert werden.

Gleichzeitig sollten die USA und die EU ihr Verhältnis zu Russland neu definieren. Es ist Mode geworden, Russland und Putin zu dämonisieren. Nicht erst seit Kiew oder Sotschi. Westliche Politiker gefallen sich darin, in Macho-Manier vor der Nase Moskaus die Herren der Welt zu spielen. Das ist nicht nur dumm, sondern, wie man sieht, auch gefährlich. Jede zündelnde Zockerei muss jetzt aufhören.

Ich habe mich als Bundestagsabgeordneter 18 Jahre lang kritischer als die meisten meiner Kollegen mit der Sowjetunion auseinandergesetzt. Die sowjetische…

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Der ehemalige australische Premierminister Malcolm Fraser macht den Westen für den Konflikt in der Ukraine verantwortlich

CO-OP NEWS

Er sieht die Schuld für die militärischen Operationen Russlands zumindest zum Teil als Reaktion auf die Fehler, die von westlichen Mächten begangen wurden.

Am provokativisten seien die Aktionen der NATO in den Bereichen gewesen, die Moskau als seine Einflusssphäre betrachte. Nach dem Zerfall der Sowjetunion, intergrierte die Militärallianz der NATO viele ehemalige Ostblockländer, insgesamt 12 die Länder sind der NATO seit 1999 beigetreten.

„Der Vorstoß nach Osten,“ schreibt der ehemalige Premier in der britischen The Guardian „, war provokant, unklug und ein sehr klares Signal an Russland, „dass wir sind nicht bereit sind, in Russland einen Kooperationspartner in der Bewältigung europäischer oder globaler Fragen zu finden und dass wir jede zur Verfügung stehenden Macht ausüben werden und Sie müssen sich damit abfinden.“

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Hintergrund der russischen Reaktion auf den Staatsstreich durch Rechtsextreme in der Ukraine

CO-OP NEWS

Die sogenannten friedlichen Massenproteste in der Ukraine wurden von westlichen Medien und Regierungen überwiegend als Ausdruck demokratisch-europäischer Werte dargestellt. Das Selbstverständnis einiger Demonstranten auf den Maidan – Platz mag auch so gewesen sein. Doch das Problem ist, daß die Proteste in Kiew weder Massenproteste waren noch waren sie friedlich, noch ging es den Demonstranten um Demokratie! Die Medien haben sich in Sachen Ukraine flächendeckend in einer eklatanten Weise von einer nüchternen und ojektiven Berichterstattung entfernt und sind zu einer realen Gefahr für den Weltfrieden geworden. Die Medien berichten nicht nur einseitig, sondern sie schaffen auch Realitäten.

Es gibt echte Aufstände, die vom Volke ausgehen, mit Forderungen und Methoden, die vom Volke kommen und die klar nachvollziehbar sind. Das Verhalten der Demonstranten auf dem Maidan-Platz war allerdings in vielerlei Hinsicht mehr als seltsam. In Anbetracht der allgemein wirtschaftlichen Krise war es sonderbar, dass die Demonstranten keine Forderung nach mehr Geld für…

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