99berlin

gegen Krieg

Berlin unterstützt Occupy – Empört Euch

 
 
Die Menschen empören sich darüber, dass die Politik die Interessen der 99 Prozent ignoriert.
 
Berliner Künstler, Galerien, Kneipen, Läden, Theater, Bands, Projekte, Initiativen, Persönlichkeiten rufen dazu auf diese Bewegung zu unterstützen.
 
Wir unterstützen z.B. im Internet, mit Veranstaltungen, Plakaten, Bannern, Infomaterial, als Treffpunkte in den Stadtbezirken.
bislang in Berlin dabei:
 
Absinth Depot – Weinmeisterstr.4 Link
ADLER A.F., ART-Director of MocTA, Museum of contemporary TrashArt, Berlin
Assoziation antikapitalistischer Kunstschaffender (ASSO) Link
attac Berlin Link
Jennifer Baumeister, Künstlerin, Link  
Baust, Reinhard, 100Proof Records, Metalheads Against Racism Link
beat gipp, siebdrucker, czentrifuga Link
Berliner Infoportal Alfred Mente Link
Berlin gegen Krieg
Berlin Soundstrike
Bohannon, Soul Club, Berlin-Mitte Link
Bolschewistische Kurkapelle Schwarz-Rot Link
Calypso Shoes, Berlin-Mitte Link
C-Base Link 
Central Kino im Haus Schwarzenberg Link
Charité-Streikleitung an der CFM (Facility Management Charité) Link Link
Cafe Cinema, Mitte, Rosenthaler Straße 39 Link
Clara Grunwald Initiative (Montessoripädagogin, ermordet in Auschwitz)
Code Pink, Antikriegs Netzwerk, Gruppe Berlin Link
Colletti, Daniel, Musiker aus Berlin Link
Coop Anti-Kriegs Cafe Link
Creative Lobby of Future (CLoF e.V.) Link
Defcon, Robert, Journalist, Künstler Link Link
Dietl, Michaela, Musikerin Link
Dj Schneon Link
Donner, Ute, Malerin Link
Dr. Motte Link
EinKlang ProGramm, House / Electro Link
ethecon Stiftung Link
Fahrende Gerüchteküche Link
Fashion Killers, vinyls, Wrangelstr. Link
Filmkunst (Videothek+Cafe), Gärtnerstr. 19  Link 
Freies Neukölln, Kneipe Link
Fusion Festival Link
Vernon D German, Musiker Berlin/Detroit Link
Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht u. Menschenwürde Link
Emma Goldmann Hotel, Tacheles
GrauZone-Berlin, Veranstalter
GRIPS Theater Altonaer Str. 22 Link  
Großmütter gegen Krieg, Berlin
Prof. Grottian, (FU Berlin) Politikwissenschaft Link Link
Gute Nacht Deutschland, Berliner Blog Link
Nina Hagen, Musikerin, Berlin Link
Prof. Dr. Wolfgang Fritz Haug (Berliner Institut für kritische Theorie) Link
Havemeister, Heinz, Autor und Musiker, Berlin
Prof. Dr. Eckhard Hein (HWR Berlin) Link
Herzkasper Gesangsduo Berlin Link
Heuveling, Johanna – Welt ohne Kriege e.V. Link
Heuveling, Rudolf, Begegnung der Kulturen Link
Heinrichplatz.TV Link
Hinterhof Antiquariat Link
Inox Kapell Link
Interferenz, eSound Link
Intiche, Musiker Link Irie-Revoltes, Band Link Link
Franz Jäger, Musiker
Junction Bar, Gneisenaustr. Link  
Kabarett Charly M. Link
Kara Enterprises, Murat Karabey, Yorkstr., Kreuzberg Link
Dr. Anne Karrass (Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bundestag) Link
Kartesas, Bert, Liedermacher aus Berlin Link
KeramikvonKeitz, Handwerkerin, Chamissoplatz Link
Landsberger54 Kunstateliers Link
Leila M., Mediastore, im Kino Babylon, Rosa Luxemburg Str.30 Link
Lenzmann, Andreas Wolfgang, Autor Link
Prof. Dr. Camille Logeay (HTW Berlin) Link
Lorsch, Dirk, BV Berlin-Mitte
Prof. Dr. Birgit Mahnkopf (HWR Berlin) Link
Acopo de Marco- Photograf Link
Marchetti, Angela, Künstlerin, Berlin
Meuterei, Kneipenkollektiv in Kreuzberg Link
multicult.fm
Dr. Wolfgang Neef (TU Berlin) Link
Nell, André aka. Nellski, Musiker, DJ at radio multicult fm Link
Dr. sc. med. Edith Ockel
okk|raum29 (Organ kritischer Kunst), Soldiner Str. Link
Parras, Txus, Künstler, Tacheles, exilart und subnoise
Peters, Axel, Bildhauer bbk atelier Link
Polke, Laura, Künstlerin, Tacheles
PrunX, Band aus Berlin Link
Que -die Revolte, Band Link
RAW Tempel, Intelligenz Raum
Rebentisch, Band aus Berlin  Link  Link  Link  
Schramm, Georg, Kabarettist Link
Schulz und Korn Naturkostladen, Köpenikerstr.
Selbrund Beinkleid Link
Rassbach, Elsa, Journalistin u. Filmemacherin Berlin/New York
Retsina Film, Neukölln Link Link
Ronald Star, Musiker u. Fotograf
Tacheles Art Akademie, Tacheles
Theater für die Republik, Berliner Compagnie Link
Theaterwecker, Rachel Clark (Legend Theater) Link
The Incredible Herrengedeck, Band aus Berlin Link
tRaumstation im RAW-Tempel Link
Unruhe stiften – 1700 Künstlerinnen u. Künstler gegen Rechts Link
PD Dr. Heike Walk (FU Berlin) Link
Weinerei, Zionskirchplatz
Tommy Weisbecker Haus Link
Wendland, Sigurd, Maler Link
Wochenmagazin aus der Köpi, Forum der Nichtarbeit – Sendungen: Alex TV Link Link
Willy Wombat Band, Berlin Link
Z Bar Berlin, Bergstrasse 2 Link
Zwinge-Makamizile, Elke, Deutscher Friedensrat
 
 
  
und zahlreiche andere mehr
 
Mehr als 3000 internationale Autoren und Schriftsteller unterstützen Occupy Wall Street und die weltweite Occupy Bewegung
 
Fünfzig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen halten die derzeit unter maßgeblichem Einfluss der deutschen Bundesregierung vollzogene Krisenpolitik für eine Katastrophe und zeichneten eine gemeinsame Stellungnahme, die auch als Aufruf verstanden werden will, sich der Occupy-Bewegung anzuschließenOffener Brief
 
Wer kennt Freunde, Ladenbesitzer, Wirte, Galerien, Theater, Projekte, Initiativen, Bands, Künstler, Veranstalter, Persönlichkeiten, die bereit sind „Occupy“ in irgendeiner Weise öffentlich zu unterstützen. 
info@hbueckerPUNKTnet
oder tgl ab 18 Uhr 030 2576 2764

„Unruhe Stiften gegen Rechts“ ruft zu Unterstützung von „Occupy“ auf

 
Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf,
sich der Occupy-Bewegung anzuschließen!
 
Über 1700 KünstlerInnen und Kulturschaffende, andere Persönlichkeiten und Organisationen haben seit Sommer 2009 den bundesweiten Aufruf www.unruhestiften.de unterzeichnet. Es ist ein Aufruf gegen rechts, gegen die Abwälzung der Krisenfolgen und für die Umverteilung von oben nach unten, gegen die Kriegspolitik der Bundesregierung – und für die Förderung der kulturellen Vielfalt.
 
Mit dem Projekt „Unruhe stiften“ entsteht ein neues breites Netzwerk und eine interessante Kontaktliste linker Kulturschaffender in Deutschland. KünstlerInnen, die diesen Aufruf unterstützen, stehen für linke Inhalte – und für die Stiftung von Unruhe! Sie unterstützen in ihrem Umfeld Bewegungen, Aktionen und Veranstaltungen zu den Inhalten des Aufrufes.
 
An bundesweit namhaften KünstlerInnen, Kulturschaffenden und anderen Persönlichkeiten haben den Aufruf bislang Reinhold Andert, Lydie Auvray, Habib Bektas, Bernd Haake Band, Elfriede Brüning, Elga Sorbas, Dietmar Dath, Franz Josef Degenhardt, Kai Degenhardt, Dieter Dehm, Die Bösen Mädchen, die Ernst-Busch-Chöre Berlin und Kiel, Dr. Motte, EWO2, Prof. Dr. Heinrich Fink, Wolfgang Gehrcke, Doris Gercke, Lutz Görner, Noutd Janssen (Bots), Ulla Jelpke, Luc Jochimsen, Wolfram P. Kastner, Sabine Kebir, Sonja Kehler, Dietrich Kittner, Klaus der Geiger, Angela Klein, Einhart Klucke, Bernd Köhler, Microphone Mafia, Dr. Annette Mühlberg, Quijote, Carl-Ludwig Reichert, Rotdorn, Erich Schaffner, Dagmar Scherf, Dr. Sabine Schiffer, Erasmus Schöfer, Schorsch & die Bagasch, Dr. Seltsam, Nils Selzer (Strassenjungs), Peter Sodann, Eckart Spoo, Dr. habil. Rainer Thiel, Erich Ude, Konstantin Wecker, Guido Zingerl und viele andere unterstützt.
 

Fünfzig WissenschaftlerInnen rufen dazu auf, sich der Occupy-Bewegung anzuschließen

Occupy-Bewegung erhält hochkarätige Schützenhilfe. Fünfzig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen halten die derzeit unter maßgeblichem Einfluss der deutschen Bundesregierung vollzogene Krisenpolitik für eine Katastrophe und zeichneten eine gemeinsame Stellungnahme, die auch als Aufruf verstanden werden will, sich der Occupy-Bewegung anzuschließen.
Die Stellungnahme schließt mit einem eindringlichen Appell: „Die Menschen empören sich darüber, dass die Politik die Interessen der 99 Prozent ignoriert und die Demokratie dem sogenannten freien Markt unterordnet. Mit der Occupy-Bewegung entsteht weltweit Widerstand gegen diese Politik. Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich der Bewegung anzuschließen.“
 
Unter den Unterzeichnen sind so bekannte Namen wie Elmar Altvater, Ulrich Brand, Christoph Butterwegge, Andreas Fisahn, Frigga und Wolfgang Fritz Haug, Rudolf Hickel, Michael Krätke, Hans-Jürgen Krysmanski, Birgit Mahnkopf, Mohssen Massarrat und Winfried Wolf.
 
Zu den prominenten Unterstützern der Occupy-Bewegung gehören aber nicht nur Professoren, sondern auch Künstler wie der Kabarettist Georg Schramm und der Musiker, Dichter und Internetaktivist Konstantin Wecker.
 

UnterzeichnerInnen

  • Prof. Dr. Elmar Altvater (FU Berlin, em.)
  • Prof. Dr. Thea Bauriedl (LMU München)
  • Prof. Dr. Armin Bernhard (Universität Duisburg-Essen)
  • Prof. Dr. Adelheid Biesecker (Universität Bremen, em.)
  • Prof. Dr. Ulrich Brand (Universität Wien)
  • PD Dr. Achim Brunnengräber (FU Berlin)
  • Dr. Axel Bust-Bartels (Volkswirt, Göttingen)
  • Prof. Dr. Christoph Butterwegge (Universität zu Köln)
  • Dr. Christian Christen (Referent für Wirtschaftspolitik im Bundestag)
  • Prof. Dr. Wolfgang Däubler (Universität Bremen)
  • Prof. Dr. Ulrich Duchrow (Universität Heidelberg)
  • Tanja von Egan-Krieger (Universität Greifswald)
  • Prof. Dr. Trevor Evans (HWR Berlin)
  • Prof. Dr. Andreas Fisahn (Universität Bielefeld)
  • Prof. Dr. Heide Gerstenberger (Universität Bremen, em.)
  • Prof. Dr. Frigga Haug (Universität Hamburg, em.)
  • Prof. Dr. Wolfgang Fritz Haug (Berliner Institut für kritische Theorie)
  • Prof. Dr. Eckhard Hein (HWR Berlin)
  • Prof. Dr. Peter Herrmann (Universität Cork)
  • Prof. Dr. Rudolf Hickel (Universität Bremen)
  • Dr. Anne Karrass (Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bundestag)
  • Dr. Harald Klimenta (Physiker)
  • Dr. Heike Knops (Pfarrerin)
  • Prof. Dr. Reinhart Kößler (Arnold Bergstraesser Institut)
  • Prof. Dr. Michael Krätke (University Lancaster)
  • Prof. Dr. Hans-Jürgen Krysmanski (Universität Münster)
  • Prof. Dr. Stephan Lessenich (Universität Jena)
  • Dr. Nicola Liebert (Journalistin)
  • Prof. Dr. Camille Logeay (HTW Berlin)
  • Prof. Dr. Ingrid Lohmann (Universität Hamburg)
  • Prof. Dr. Birgit Mahnkopf (HWR Berlin)
  • Prof. Dr. Mohssen Massarrat (Universität Osnabrück, em.)
  • Prof. Dr. Klaus Meschkat (Universität Hannover, em.)
  • Prof. Dr. Urs Müller-Plantenberg (Zentrum für Lateinamerika-Studien)
  • Dr. Wolfgang Neef (TU Berlin)
  • Prof. Dr. John-Peter Neelsen (Universität Tübingen)
  • Dr. Silke Ötsch (Universität Innsbruck)
  • Prof. Dr. Norman Paech (HWP Hamburg, em.)
  • PD Dr. Ralf Ptak (Universität zu Köln)
  • Prof. Dr. Jörg Reitzig (FH Ludwigshafen)
  • Prof. Dr. Rainer Rilling (Rosa Luxemburg Stiftung)
  • Prof. Dr. Roland Roth (HS Magdeburg-Stendal)
  • Dr. Thomas Sablowski (Justus-Liebig-Universität Gießen)
  • Prof. Dr. Michael Schneider (Filmakademie Baden-Württemberg)
  • Gerd Siebecke (Verleger)
  • Dr. Malte Schophaus (FHöV Köln)
  • Prof. Dr. Christian Spatscheck (HS Bremen)
  • Prof. Dr. Gerd Steffens (Universität Kassel, em.)
  • Stefan Thimmel (Rosa Luxemburg Stiftung)
  • PD Dr. Heike Walk (FU Berlin)
  • Prof. Dr. Isidor Wallimann (FH Basel)
  • Dr. Winfried Wolf (Redakteur)
 
 

PRESSEMITTEILUNG: Preisverleihung? CODEPINK Stellungnahme zur Debatte über den Preis für Toleranz und Humanität der Stadt Bayreuth

cp
Berlin, den 14.02.2016:  Anfang Dezember hat die Stadt Bayreuth die US-Friedens- und Bürgerrechtsorganisation „CODEPINK, Women for Peace”
http://www.codepink.org eingeladen, sieben CODEPINK-Delegierten zu nennen, die nach Deutschland kommen sollten, um den mit 10.000 Euro dotierten „“Wilhelmine-von-Bayreuth-Preis für Toleranz und Humanität” am 15. April in Bayreuth entgegenzunehmen:
Nun wird der Stadtrat von Bayreuth am kommenden Montag, den 15. Februar, nochmals über die Preisverleihung entscheiden, weil ein Journalist der Jerusalem Post den Vorwurf des Antisemitismus gegen CODE PINK neulich gemacht hat.
Die Mitglieder*innen von CODEPINK sind über diese Entwicklung sehr überrascht. Zwei der drei Mitbegründerinnen (Medea Benjamin und Jodie Evans) sowie viele Aktivistinnen von CODEPINK sind jüdischer Herkunft. Die CODEPINK-Delegierten hatten bereits nach Ankündigung der Preisverleihung durch das Kulturamts der Stadt Bayreuth ihre Flugtickets für die Reise nach Deutschland gekauft.
Die CODEPINK Sprecherin in Deutschland, Elsa Rassbach, sagt, dass CODEPINK erst am 08. Februar von den Antisemitismus-Vorwürfen des Jerusalem Post Journalisten Herrn Weinthal erfahren hat, und zwar durch einen längeren Dossier-Brief in deutscher Sprache, den er am vorigen Tag per Email an die Oberbürgermeisterin von Bayreuth, Frau Brigitte Merk-Erbe, geschickt hatte.  Am 11. Februar hat die meist ehrenamtlich arbeitende US-Friedensorganisation eine ausführliche Stellungnahme in deutscher Sprache der Oberbürgermeisterin zukommen lassen (siehe anbei).
Sowohl Frau Rassbach als auch die Mitbegründerin von CODEPINK, Medea Benjamin, haben an Oberbürgermeisterin Merk-Erbe geschrieben und um ein Gespräch gebeten. Frau Rassbach hat auch angeboten, nach Bayreuth zu fahren, um Fragen der Mitglieder des Stadtrats zu beantworten. „Es gäbe Diskussionsbedarf,” schrieb Michael Weiser neulich in einem Beitrag vom 13. Februar in dem Nordbayerische Kurier. „Und es wäre nur gerecht, wenn sich Vertreter von Code Pink persönlich vor den Stadträten äußern dürften.“
Im September 2014 erhielte CODEPINK den Aachener Friedenspreis.
In der Laudatio an CODEPINK in Aachen sagte Gabriele Krone-Schmalz: „Die Frauen von CODEPINK demonstrieren und protestieren gegen die Verhaftung von Journalisten in Ägypten. Sie melden sich auch immer wieder zu der Katastrophe zu Wort, die sich seit Jahrzehnten im Nahen Osten abspielt und fordern die US Regierung auf, ihre einseitige verbale und vor allem finanzielle Unterstützung Israels einzustellen. Sie gehören zu denen, die all jenen die Stirn bieten, die Kritik an israelischer Politik nicht von Antisemitismus unterscheiden können.”
„CODEPINK setzt sich gegen die Menschenrechtsverletzungen in vielen Ländern ein,” sagt Frau Rassbach. Als Beispiel nennt sie eine kritische Konferenz zu Saudi Arabien, die CODEPINK Anfang März 2016 in Washington veranstalten wird:
„Wir glauben an eine ‚Mensch-zu-Mensch’ Diplomatie,” erklärt Frau Rassbach. „Wir reisen auch in Länder deren Regierungen wir kritisieren, um dort die Menschen besser zu verstehen und in der öffentlichen Meinung die Bereitschaft für Gespräche und Verhandlungen zu fördern. Wir haben uns sehr gefreut, als Herr Steinmeier trotz Kritik der israelischen Regierung kürzlich in den Iran gefahren ist. Dies war friedensfördernd.”
CODEPINK bestreitet, dass ihre Kritik an der Politik des Staats Israel durch Antisemitismus motiviert sei. In ihrem Brief an Frau Merk-Erbe erklärte Frau Benjamin, dass CODEPINK in den Jahren nach ihrer Gründung in 2002 sich zuerst mit den Kriegen in Afghanistan und im Irak beschäftigt hat. Erst nach einem Besuch in Gaza kurz nach dem Krieg von 2008-2009, in Folge dessen mehr als 1400 Menschen umgebracht wurden, hat sich CODEPINK auch für eine gerechte Lösung des Konflikts zwischen Israel und Palästina eingesetzt. So wie die Organisation Jüdische Stimme für den Frieden in den USA begann CODEPINK dann die schon im Jahr 2005 durch palästinensische NGOs ins Leben gerufene Bewegung “Boycott, Divestment and Sanctions” (BDS) zu unterstützen, die teilweise durch den Erfolg der Boykott-Kampagne gegen den Apartheid in Südafrika inspiriert worden ist.
CODEPINK unterstützt vorwiegend den Boykott von Produkten aus den illegalen Siedlungen in der West Bank. Die EU und die USA haben neuerdings beschlossen, dass israelische Siedler-Produkte speziell gekennzeichnet werden müssen.
Zu ihrer Teilnahme an einer Konferenz in Teheran in 2014 erklärte Frau Benjamin, dass sie als Autorin eingeladen worden sei, um über ihr Buch “Drohnenkrieg—Tod aus heiterem Himmel” (in Deutschland im 2013 veröffentlicht) zu referieren. Der Holocaust wäre nicht Thema dieser Konferenz gewesen, und sie habe eine persönliche Entscheidung getroffen, an der Konferenz teilzunehmen. “Ich habe mich über die Möglichkeit, Iran zu besuchen und in Dialog mit vielen Iranerinnen und Iraner zu treten, sehr gefreut” sagte Frau Benjamin. “Obwohl einige, besonders die Konferenzteilnehmer*innen aus anderen Ländern, Meinungen geäussert haben, mit denen ich nicht einverstanden bin, glaube ich, dass es sehr wichtig ist, mit vielen Menschen ins Gespräch zu kommen, über ihre Perspektiven zu erfahren, und ihnen meine Perspektiven mitzuteilen. In diesem Sinne fände ich es gut, wenn die Regierungen dieser Welt hauptsächlich Diplomatie einsetzen würden, um Konflikte zu lösen.”
Zu dem Video, das Herr Weinthal in seinem Beitrag in der Jerusalem Post veröffentlicht hat erklärte Frau Benjamin: “Herr Weinthal hat uns vorgeworfen, bei einem Protest in Washington DC antisemitische Parolen gerufen zu haben. Wenn Sie aber das Video genau anschauen werden Sie merken, dass diese Ausrufe nicht von CODEPINK-Mitgliedern gerufen worden sind sondern von anderen Leuten.“
Auch wenn die Preisverleihung durch den Stadtrat von Bayreuth abgesagt werden sollte, haben die CODEPINK-Delegierten vor, im April wie geplant eine zweiwöchige Redetour in Deutschland durchzuführen. Mit Auftakt in Köln wird die Delegation vom 07. bis 20.04. u.a. Ramstein, Büchel und Stuttgart (Sitz der US-Kommandos EUCOM und AFRICOM) besuchen und sich für mehrere Tage in Berlin aufhalten.
Ein Hauptthema der geplanten Redetour ist der US-Drohnenkrieg und dessen Unterstützung durch die deutsche Regierung. Die zunehmende Kriegsbereitschaft der europäischen Länder; die Pläne der Bundesregierung, bewaffnungsfähige israelische Drohnen für die Bundeswehr anzuschaffen, die in Israel stationiert bleiben sollen; und die im Wesentlichen durch Kriege verursachte Flüchtlingskrise werden weitere Themen sein.  Zur Bedeutung von Ramstein im Zusammenhang der illegalen Drohnen-Tötungen durch die USA haben CODEPINK und weitere bekannten US Friedensaktivist*innen und NGOs im Mai 2015 einen Offenen Brief an die Kanzlerin Merkel übergeben. Eine Antwort steht noch aus.
Kontakt:
Elsa Rassbach, Sprecherin für CODEPINK in Deutschland (englisch- und deutschsprachig)

 

STELLUNGNAHME von CODEPINK

zu den Ausführungen in der Jerusalem Post
und die Presseerklärung der Stadt Bayreuth vom 11.02.2016

von Elsa Rassbach an die Oberbürgermeisterin der Stadt Bayreuth
Berlin, den 11.02.2016
bit.ly/2430MNN

Brief vom 12.02.2016 von CODEPINK Mitbegründerin Medea Benjamin an Frau Merk-Erbe, Oberbürgermeisterin der Stadt Bayreuth
bit.ly/1oAnQDb

(Sputnik) Pentagon: Iran Holding Two US Navy Boats in Persian Gulf

According to the Pentagon, it briefly lost contact with two small US Navy boats operating in the Persian Gulf on Tuesday. The vessels have been picked up by Iran, who has assured Washington that both ships and crewmembers will be returned to the US „promptly.“
http://sputniknews.com/us/20160113/1033024984/us-navy-ships-persian-gulf.html#comments

Ukraine-Krise: Altkanzler Gerhard Schröder kritisiert westliche Politik

CO-OP NEWS

Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder schickte einem Referat zur Zukunft Europas in Paris einige einleitende Bemerkungen zur Ukraine voraus.

Schröder warnt davor, das Gipfeltreffen der G 8 in Sotschi abzusagen oder Russland gar aus der Gruppe auszuschließen. „Nutzt es wirklich, wenn man sagt, die sollen rausgeschmissen werden aus der G-8-Konstruktion? Die G 8 ist eine Möglichkeit, die führenden acht Leute in der Welt zusammenzubringen und miteinander zu reden.“

In einer solchen Krise sei „alles, was Diskussionsmöglichkeiten verstellt, nach meiner Überzeugung nicht richtig. Was soll das bringen, wenn man den Russen sagt: ‚Wir schmeißen euch raus.‘ Anstatt sie in der G 8 zu konfrontieren mit dem, was sie tun?“, fragte Schröder. Es sei nun wichtig, dass beide Seiten wieder ins Gespräch kämen, um eine Eskalation der Krise zu vermeiden.

„Man darf kein Öl ins Feuer gießen“ „Das bedeutet, dass man sich überlegen muss: Wer kann jetzt was öffentlich sagen.“ Zum kritischen…

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Peter Scholl-Latour: Ich verstehe, dass die Russen die Krim zurückhaben wollen, denn sie gehörte ihnen

CO-OP NEWS

Die Angst vor einem übermächtigen Putin ist unberechtigt. Russland ist zwar immer noch eine Großmacht, aber längst keine Weltmacht mehr. Und US-Präsident Barack Obama kann sich einen neuen Krieg gar nicht leisten: Schon alleine deshalb, weil er die Situation in Afghanistan schon nicht in den Griff bekommt.

Auch die EU ist gut beraten, sich aus dem Konflikt in der Ukraine herauszuhalten: Dieses Land ist nicht unsere Baustelle. Die Ukraine als EU-Mitglied können wir uns wirtschaftlich nicht leisten, wir haben mit uns selbst genug zu tun. Wir sollten gute Beziehungen zu ihnen führen, mehr nicht.

Ich verstehe, dass die Russen die Krim zurückhaben wollen, denn sie gehörte ihnen. Damals hat Nikita Chruschtschow die Halbinsel nur aus einer Laune heraus der Ukraine vermacht. Die Krim ist als strategische Position am Schwarzen Meer wichtig für Russland.

Doch ob Obama oder Putin – im Endeffekt sind das vernünftige Leute, die es nicht zum Krieg…

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Ukraine: Former Australian prime minister Malcolm Fraser place blame on West

CO-OP NEWS

Former Australian prime minister Malcolm Fraser placed the blame for the military assault at least in part on mistakes made by Western powers.

Most provocative, he said, were the actions of NATO in what Moscow considered its sphere of influence. After the breakup of the Soviet Union, the military alliance moved to recruit many former Eastern bloc countries — 12 have joined since 1999.

“The move east,” Mr. Fraser wrote in Britain’s The Guardian, “was provocative, unwise and a very clear signal to Russia: we are not willing to make you a co-operative partner in the management of European or world affairs; we will exercise the power available to us and you will have to put up with it.”

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Ukraine-Krise: Ex-Bundestagsabgeordneter Jürgen Todenhöfer

CO-OP NEWS

Schreiben von Jürgen Todenhöfer:

Krieg ist ein Verbrechen, egal wer ihn beginnt oder provoziert. Es ist die verdammte Pflicht von Putin, Obama, der EU und den ukrainischen Konfliktparteien, Krieg zu vermeiden. Zum Beispiel durch Wiederbelebung der vor einer Woche von beiden Seiten akzeptierten Friedensvereinbarung, die vorgezogene Wahlen vorsah. Sie war am Tag danach durch radikale Kräfte gekippt worden. Auf einer Gipfelkonferenz könnte sie aktualisiert und international garantiert werden.

Gleichzeitig sollten die USA und die EU ihr Verhältnis zu Russland neu definieren. Es ist Mode geworden, Russland und Putin zu dämonisieren. Nicht erst seit Kiew oder Sotschi. Westliche Politiker gefallen sich darin, in Macho-Manier vor der Nase Moskaus die Herren der Welt zu spielen. Das ist nicht nur dumm, sondern, wie man sieht, auch gefährlich. Jede zündelnde Zockerei muss jetzt aufhören.

Ich habe mich als Bundestagsabgeordneter 18 Jahre lang kritischer als die meisten meiner Kollegen mit der Sowjetunion auseinandergesetzt. Die sowjetische…

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Der ehemalige australische Premierminister Malcolm Fraser macht den Westen für den Konflikt in der Ukraine verantwortlich

CO-OP NEWS

Er sieht die Schuld für die militärischen Operationen Russlands zumindest zum Teil als Reaktion auf die Fehler, die von westlichen Mächten begangen wurden.

Am provokativisten seien die Aktionen der NATO in den Bereichen gewesen, die Moskau als seine Einflusssphäre betrachte. Nach dem Zerfall der Sowjetunion, intergrierte die Militärallianz der NATO viele ehemalige Ostblockländer, insgesamt 12 die Länder sind der NATO seit 1999 beigetreten.

„Der Vorstoß nach Osten,“ schreibt der ehemalige Premier in der britischen The Guardian „, war provokant, unklug und ein sehr klares Signal an Russland, „dass wir sind nicht bereit sind, in Russland einen Kooperationspartner in der Bewältigung europäischer oder globaler Fragen zu finden und dass wir jede zur Verfügung stehenden Macht ausüben werden und Sie müssen sich damit abfinden.“

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Hintergrund der russischen Reaktion auf den Staatsstreich durch Rechtsextreme in der Ukraine

CO-OP NEWS

Die sogenannten friedlichen Massenproteste in der Ukraine wurden von westlichen Medien und Regierungen überwiegend als Ausdruck demokratisch-europäischer Werte dargestellt. Das Selbstverständnis einiger Demonstranten auf den Maidan – Platz mag auch so gewesen sein. Doch das Problem ist, daß die Proteste in Kiew weder Massenproteste waren noch waren sie friedlich, noch ging es den Demonstranten um Demokratie! Die Medien haben sich in Sachen Ukraine flächendeckend in einer eklatanten Weise von einer nüchternen und ojektiven Berichterstattung entfernt und sind zu einer realen Gefahr für den Weltfrieden geworden. Die Medien berichten nicht nur einseitig, sondern sie schaffen auch Realitäten.

Es gibt echte Aufstände, die vom Volke ausgehen, mit Forderungen und Methoden, die vom Volke kommen und die klar nachvollziehbar sind. Das Verhalten der Demonstranten auf dem Maidan-Platz war allerdings in vielerlei Hinsicht mehr als seltsam. In Anbetracht der allgemein wirtschaftlichen Krise war es sonderbar, dass die Demonstranten keine Forderung nach mehr Geld für…

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RT // Secret amendment in Congress keeps CIA in charge of deadly drone strikes

President Barack Obama said last May that control of the United States’ weaponized drone program would shift away from the Central Intelligence Agency and into the hands of the Pentagon, but a new report suggests Congress could keep that from happening.

http://rt.com/usa/congress-secret-drone-cia-712/

BBC – UN Raporteur Ben Emmerson: Drohnen-Angriffe verursachen mehr Terror

(Englisch)
Emmerson says drone strikes and other exceptional counter terror measures simply breed more terror.
http://www.bbc.co.uk/programmes/p01p2pd2

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